Das Design Center Stuttgart bietet anlässlich des fmx Kongresses für digitale Medienproduktionen die perfekte Plattform für eine Ausstellung, die den Blick hinter die Kulissen in das Reich der Filmgestaltung eröffnet.
Alex McDowell, einer der weltweit bekanntesten Production Designer aus Hollywood, zeigt in einer aufwendigen Installation die verschiedenen Stufen der digitalen Szenerie. Handlungsorte und Kulissen entstehen zunächst am Computer bis ins kleinste Detail. Als Entscheidungsgrundlage fürs Set entstehen auf dieser Basis erste Modelle, die später original nachgebaut werden.
Die Besucher der Ausstellung erleben anhand elf visueller Stationen, wie komplex und vielschichtig die digitale Filmgestaltung ist. Der Ablauf unterscheidet sich wesentlich von konventionellen Filmproduktionen: Lineare Projektabläufe werden durch verzahnte Arbeitsschritte ersetzt. Nur so kann die spätere realistisch anmutende Filmszenerie entstehen, die den Betrachter glaubwürdig in eine andere Zeit oder eine fremde Kultur versetzt. Erläuterungen zu den Arbeitsschritten folgt schlussendlich der fertige Film, der im Zentrum der Ausstellung gezeigt wird. Interessenten können Alex McDowell auch live als Referent des fmx Kongresses im Haus der Wirtschaft kennen lernen.
Alex McDowell entwarf zunächst als Grafik-Designer Plattencover, unter anderem für die Sex Pistols und Iggy Pop. Danach folgten Werbe- und Videoclips, die den Musikkanal MTV prägten. Schließlich setzte der Designer in den neunziger Jahren seine Karriere in den USA fort, wo er zunehmend an Spielfilmen arbeitete. Eines seiner größten Werke ist das Production Design für Steven Spielbergs Minority Report.
Die Ausstellung Alex McDowell: Film design in the digital age wird anlässlich des fmx Kongress am 1. Mai 2007 im Design Center Stuttgart eröffnet.
Die Präsentation ist anschließend bis zum 20. Mai im Haus der Wirtschaft,
Turm B, 1. OG, Willi-Bleicher-Straße 19, Stuttgart zu sehen.

