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  • Hansgrohe AG, Schiltach

    Brausendes Glück

    Wasserstrahl ist nicht gleich Wasserstrahl. Bei Hansgrohe gibt es seit Jahren Experten, die sich mit nichts anderem beschäftigen als mit der Art und Weise, wie ein Wasserstrahl aus der Armatur und der Brause kommt. „Wir sind Forscher – Strahlforscher. Wir formen das flüssige Nass”, beschreibt der Leiter des Hansgrohe Strahllabors, Markus Wöhrle, seine Arbeit.

    Angefangen hat alles 1901, als der findige Tüftler Hans Grohe einen Handwerksbetrieb für Metalldrückwaren in Schiltach im Schwarzwald eröffnet. Damals beginnt sich das private Hausbad zu verbreiten und in Deutschland entsteht die Sanitärbranche. Er ergreift die Chance und setzt zunächst vor allem auf Brausen, denn Duschen ist preiswerter als Baden. Hans Grohe wird zum Pionier der deutschen Sanitärindustrie und zum Begründer der Duschkultur.

    Zukunftsweisende Innovationen folgen, wie 1928 die Handbrause mit weißem Porzellangriff oder 1934 die erste automatische Ab- und Überlaufgarnitur. 1953 erfindet Hans Grohe die Brausestange, die das Bad revolutioniert. 1968 folgt mit der Selecta die weltweit erste Handbrause mit verstellbaren Strahlarten – ein Bestseller, der sich bis heute mehr als 30 Millionen Mal verkauft. 1974 bringt Tri-Bel – die erste farbige Multispray-Brause aus Kunststoff mit drehbarem Brausekopf – dem Unternehmen den ersten Designpreis.

    Schon seit Ende der 1960er Jahre, „als Badarmaturen noch wie Maschinenteile aussahen”, setzt der Schiltacher Badspezialist auf Design und schafft Maßstäbe in der Branche. Bei der Gestaltung versteht sich das Unternehmen als Impulsgeber und Innovationsführer der Sanitärbranche. Das Streben nach Perfektion in Form und Funktion wird schnell belohnt: Hansgrohe-Armaturen, Brausen und Duschsysteme holen immer wieder Designpreise, mehr als 250 sind es bis heute -auch ein Ergebnis der langjährigen Kooperation mit international anerkannten Designgrößen wie Phoenix Design, Philippe Starck, Antonio Citterio und Jean-Marie Massaud.

    Eine Brause ist eine komplizierte Sache, ein modernes Exemplar kann aus über 50 Teilen bestehen. In den diversen Hansgrohe Forschungs- und Entwicklungslabors wird getestet und getüftelt. Hier werden Prototypen in unterschiedlichen Formen und Materialien gebaut, ausprobiert und optimiert.

    „Ein Schnellduscher stellt andere Anforderungen an seine Brause als ein Pflege-, Fitness- oder Genussduscher,” erläutert Markus Wöhrle. Bei der Entwicklung der Hansgrohe Brausen und der Perfektionierung des Duschstrahls spielt denn auch diese Duschtypologie eine Rolle.

    „Design und Funktionalität der Hansgrohe Produkte tragen den unterschiedlichen Duschpräferenzen Rechnung”. Dazu hat das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag von Hansgrohe eigens eine Umfrage durchgeführt. Demnach sind die meisten Deutschen „Fitnessduscher”, dicht gefolgt vom „Pflegeduscher”. Auf Platz drei liegen die „Schnellduscher” und auf dem letzten Platz die „Genussduscher”. So unterschiedlich die Duschtypen, so verschieden auch die zu ihren jeweiligen Duschgewohnheiten passenden Brausen.

    Der Sanitärpionier  von 1901 zählt heute zu den international führenden Armaturen- und Brausenherstellern und hat sich weltweit den  Ruf als einer der Innovationsführer in Technologie und Design erworben. Das zeigen auch die Wachstumszahlen, die sich seit Jahren in zweistelliger Höhe bewegen. Vor allem im Ausland werden Hansgrohe-Produkte stark nachgefragt, nahezu 80 Prozent werden dorthin verkauft. Die Kunden wüssten das Gütesiegel „Made in Germany” zu schätzen.

    www.hansgrohe.com