Architektur-Wettbewerb mit süßen Baustoffen
Die renommierten Objekteinrichter Bene, Carpet Concept, Kvadrat, SilentGliss und Wilkhahn hatten Anfang November zu dem nicht alltäglichen Wettbewerb eingeladen. Präsentiert wurden Wettbewerbsbeiträge von achtzehn Architektenteams. Bereits die Namen der eingereichten Kunstwerke wie „Schweinekrippe“ oder „Weltkartenhaus“ lassen die Kreativität erahnen, mit den die Büros die „süßen“ Kunstwerke gestalteten. Die Arbeiten des Wettbewerbs „EAT ART“ waren bis 18. Dezember 2009 täglich außer sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr im Design Center Stuttgart zu sehen.
Der Ausstellungseöffnung ging eine Preisverleihung voran, in der die herausragendsten Einreichungen prämiert wurden. Bewertet wurden unter anderem Kreativität, Originalität und Zeitgeschehen. Die Jury war hochkarätig besetzt. Heide Dürr, stellvertretende Vorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung, Sandy Stoll vom Kunstmuseum Stuttgart und Prof. Peter Pfeiffer, Präsident des Rat für Formgebung und ehemaliger Chefdesigner von Mercedes entschied über den Wettbewerb.

Der 1. Preis, einen Tag lang Stocher-Kahnfahren auf dem Neckar in Tübingen, ging an die sogenannte „Fernsehtanne“ von Christine Eisele, Stuttgart. Lebkuchenscheiben tanzen um eine Gewindestange und werden bei genauerer Betrachtung zum Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel. Zum einen zeigt es einen Weihnachtsbaum sowie ein Stuttgarter Wahrzeichen – den Fernsehturm.

Preis 2 ging an das „Weltkartenhaus“ vom Architektenbüro Heinle, Wischer und Partner, Stuttgart

Preis 3 wurde an die „Schweinekrippe“ von Design Hoch Drei, Stuttgart verliehen. Das Exponat „Tunnelblick“ wurde mit einer Auszeichnung bedacht.

