Mit dem Creativity World Forum in Stuttgart und Ludwigsburg vom 30. November bis 3. Dezember 2009 fand einer der Höhepunkte im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation in Baden-Württemberg – und damit erstmals in Deutschland – statt. Keynote-Speaker waren u. a. die Autorin Doris Dörrie, der Gründer von frog design Hartmut Esslinger, Bosch-Chef Franz Fehrenbach und MP3-Erfinder Karlheinz Brandenburg. Die prominenten Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen standen stellvertretend für die Branchen der Kreativwirtschaft.
Das Design Center Stuttgart moderierte das Panel “Produktdesign für den urban Lifestyle”, das am 2. Kongresstag am 2. Dezember von 16.30 bis 18.00 Uhr stattfand. Weitere Informationen…
Exklusiv für die Teilnehmer der Regionentouren erfolgte am 3. Dezember eine Ausstellungsführung bei Focus Open, der Präsentation der Preisträger des Internationalen Designpreis Baden-Württemberg 2009. Zu den Preisträgern…
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hatte das Creativity World Forum 2009 erstmals als standortpolitisch bedeutende Veranstaltung nach Baden-Württemberg geholt. Das Forum war eine gemeinsame Veranstaltung der Landesregierung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten unter Federführung des Wirtschaftsministeriums und der MFG Baden-Württemberg mbH – Innovationsagentur des Landes für Informationstechnologie und Medien in Kooperation mit weiteren Partnern. Zugleich wurde die Zusammenarbeit im internationalen Netzwerk der „Districts of Creativity“ vertieft, dem Baden-Württemberg seit 2004 angehört.
An den beiden Kongresstagen (Dienstag und Mittwoch, 1. und 2. Dezember 2009) erwarteten die rund 2.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland ein prall gefülltes Programm mit jeweils mehreren parallel laufenden Fachkonferenzen, die vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit den Disctricts of Creativity, von der MFG Baden-Württemberg, dem Steinbeis Europa Zentrum, dem RKW Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wissensbilanz sowie der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Wirtschaftsministeriums und der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga) organisiert wurden. Die Themen erstreckten sich über die gesamte Wertschöpfungskette sowie Unterstützungsansätze für die Kreativwirtschaft bis hin zu Innovationspolitik, Wissensbilanz in Unternehmen und Frauen in der Kreativbranche. Intensiv diskutiert wurden auch Fragen der Standortentwicklung. Die bei dem Event vertretenen kreativen Regionen aus aller Welt tauschten sich zu Strategien aus, wie Regionen sich als attraktive Standorte für die „Creative Class“ positionieren können.

