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  • Focus Open 2011 Ergebnisse

    Focus Open 2011
    Ergebnisse Internationaler Designpreis Baden-Württemberg 2011

    Wettbewerb

    Focus Open 2011, der Internationale Designpreis Baden Württemberg, ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Wettbewerbslandschaft in Deutschland. Designer und Unternehmen aus aller Welt reichen jährlich ihre innovativsten Produkt- und Konzeptlösungen ein und stellen sich dem Wettbewerb für herausragendes und zukunftsfähiges Design.
    Der renommierte Designpreis genießt im In- und Ausland hohes Ansehen und wird insbesondere für seine Seriosität und nicht kommerzielle Ausrichtung geschätzt.
    Die hohe Zahl der Einreichungen in diesem Jahr belegt sowohl den Stellenwert des Faktor Design für Industrie und Wirtschaft als auch den Stellenwert des Preises und seiner Auszeichnungen – „Focus in Silber“ und „Focus in Gold“ – die von den Teilnehmern als wirksames Instrument der Marktkommunikation eingesetzt werden können.

    Teilnehmer und Preise

    An Focus Open 2011 beteiligten sich Unternehmer und Designer mit insgesamt 357 Produkten in den verschiedensten Kategorien. Die Einreichungen kamen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark, Niederlande, Belgien. Die sechsköpfige Jury ermittelte insgesamt 91 Preisträger. 80 Produkte wurden mit dem „Focus in Silber“ für herausragende Designleistungen ausgezeichnet. Die Premiumauszeichnung „Focus in Gold“ für exzellente Gestaltung ging an weitere elf Produkte.

    Kategorien

    Die Teilnehmer konnten ihre Einreichungen folgenden Kategorien zuordnen:

    • Produktion, Montage, Logistik
    • Kommunikation, Audio / Video, Optik
    • Medizin, Rehabilitation, Geriatrie
    • Bad, Sanitär, Wellness
    • Küche, Haushalt
    • Tisch- und Küchenkultur
    • Wohnen
    • Objekt
    • Ambiente, Lifestyle
    • Beleuchtung
    • Freizeit, Outdoor
    • Sport
    • Kids, Familie
    • Architektur
    • Public Design
    • Transport, Verkehr
    • Im Zuge ihrer Beurteilung definierte die Jury die zusätzliche Kategorie

    • Konzept

    Jury und Bewertung

    Im Vorfeld der Jurierung erfolgt keine Auswahl der Einreichungen. Jedes Produkt wurde der Jury vorgelegt, intensiv begutachtet, erläutert, diskutiert und bewertet. Um eine faire Bewertung zu gewährleisten, waren Produkte, an deren Entwicklung die Juroren und Jurorinnen beteiligt waren, nicht zugelassen. Die Beurteilung der Einreichungen erfolgte fast ausschließlich am Originalprodukt. Lediglich besonders sperrige Produkte und Investitionsgüter wurden über fotografische Darstellungen präsentiert.
    Die Jurierung umfasste mehrere Durchgänge und führte zu lebhaften, teilweise durchaus kontroversen aber durchgehend konstruktiven Diskussionen.

    Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Jury mit Erfahrungen aus verschiedensten Branchen und Produktkategorien, trug zu fairen und kompetenten Bewertungen aus den unterschiedlichsten Perspektiven bei.

    Die Einreichungen wurden in einer zweitägigen Jurysitzung von folgenden Experten bewertet:

    • Dr. Nicole Busch, buschwerk, DE
    • Roland de Fries, Kuypers Branding, USA
    • Stefan Grobe, defortec, DE
    • Markus Jehs, jehs+laub, DE
    • Christoph Daniel Jia, Linya Int’l Strategic Foresight, CHN
    • Prof. Karin Schmidt-Ruhland, Burg Giebichenstein,
      Hochschule für Kunst und Design Halle, DE

    Die Juroren orientierten sich an folgenden Designkriterien:
    Gestaltungsqualität, Funktionalität, Innovationsgehalt, Ergonomie, Interfacedesign, Produktgrafik bzw. -typografie, Ökologie, Nachhaltigkeit, Wertigkeit, Anmutung, Emotionalität, Markenkonformität.

    Benefit für die Preisträger

    Focus Open 2011, der Internationale Designpreis Baden Württemberg, ist einer der wenigen nicht kommerziellen Wettbewerbe in Deutschland. Die Intension des Wettbewerbs ist das Aufzeigen von Tendenzen im Design und das Aufspüren innovativer Lösungen, in erster Linie aber die Förderung der jährlichen Preisträger.

    Auf Grund seiner günstigen Teilnahmegebühren erhalten auch kleinere und junge Unternehmen die Chance, sich mit ihren Produkten auf internationaler Ebene zu messen. Der Benefit für die Preisträger wird insbesondere bei der Marktkommunikation spürbar: Die Label „Focus in Gold“ und „Focus in Silber“ sind Qualitätszeichen und beliebte Produktkennzeichnungen.

    Die Preisverleihung in festlichem Rahmen, die mehrwöchige Ausstellung in den attraktiven Räumlichkeiten im Ludwigsburger Werkzentrum Weststadt, die Internet-Präsentation sowie die Publikation im weltweit vertriebenen Jahrbuch verhelfen zusätzlich zu öffentlicher Präsenz und Wahrnehmung.

    Die Auszeichnung mit einem Designpreis signalisiert die Wertschätzung der eingereichten Arbeiten durch Experten. Ein Signal, dass auch innerhalb großer Unternehmen positive Wirkung zeigen kann. Es ist eine Bestätigung für die am Entwicklungsprozess Beteiligten. Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten erhalten spürbar Auftrieb und das Vertrauen in die Zusammenarbeit zwischen Designer und Unternehmen wird gestärkt.

    Focus Open in Gold

    Produktion, Montage, Logistik

    Vitocontrol_Panel_rgb.jpg mini

    Vitocontrol
    Steuer- und Schaltanlage (Touchsteuerung für Vitomax-Dampfkessel)

    Hersteller
    Viessmann Werke GmbH & Co. KG
    D-35108 Allendorf
    www.viessmann.com

    Design
    Phoenix Design GmbH & Co. KG
    D-70376 Stuttgart
    www.phoenixdesign.com

    Vertrieb
    Viessmann Werke GmbH & Co. KG
    D-35108 Allendorf
    www.viessmann.com

    Vitocontrol setzt mit seinem grafischen Displaylayout im industriellen Maschinenbau-Umfeld neue Maßstäbe. Die Nahtstelle zwischen Mensch und Maschine ist so ausgelegt, dass sie von verschiedenen Nutzergruppen einfach, sicher und intuitiv bedient werden kann. So wurde die Informationsmenge entsprechend für Kesselwarte, Beobachter und Techniker logisch angeordnet, auf ein sinnvolles Maß reduziert und grafisch eindeutig visualisiert.
    Über einfache Symbole wie grüne Häkchen verschafft sich der Beobachter einen Überblick über die wichtigsten Funktionen. Kesselwarte und Techniker dagegen finden darüber hinaus auf tiefer liegenden Ebenen alle für sie notwendigen Funktionen.
    Grafisch eindeutige Icons sorgen für die Bediensicherheit: So werden die Einstellwerte nicht nur in Zahlen sondern auch anhand von Balken, Diagrammen und Skalen dargestellt. Dadurch erkennt der Nutzer auf den ersten Blick, ob ein Wert im grünen Bereich ist – oder im gelben oder gar im roten und er handeln muss.
    Dieses benutzerfreundliche zehn Zoll große Touch Panel wurde für den Vitomax-Industrie-Dampfkessel entwickelt. Es trägt die für Viessmann typischen Corporate-Design-Züge und vermittelt über seine hochwertige Gestaltung, wie beispielsweise das perfekte Finish des Rahmens, die Qualität des Produktes.

    Jury:
    Ein komplexes Profi-Tool, das selbsterklärend und extrem leicht zu bedienen ist: Einfache Icons mit mehreren Funktionen können ausgewählt werden und bieten eine gute Kontrolle. Das zeigt, dass Viessmann neben dem neuen Produktdesign auch im Bereich User-Interface neue Maßstäbe setzt und seine Marktführerschaft unterstreicht.

    Medizin, Rehabilitation, Geriatrie

    Dürrdental-vistacam_iX-Bild1-72dpi

    VistaCam iX
    Intraoralkamera

    Hersteller
    Dürr Dental AG
    D-74321 Bietigheim-Bissingen
    www.duerr.de

    Design
    formstudio merklepark gbr
    D-70178 Stuttgart
    www.formstudio.de

    Vertrieb
    Dürr Dental AG
    D-74321 Bietigheim-Bissingen
    www.duerr.de

    VistaCam iX bietet Patientenkommunikation, Kariesdiagnostik und Dokumentation in einem. Die Intraoralkamera nimmt Bilder im Mund auf und zeigt sie auf einem Monitor. Damit kann der Zahnarzt Strukturen, wie feine Risse, und krankhafte Veränderungen, die mit bloßem Auge nur schwer zu sehen sind, frühzeitig erkennen. Und der Patient kann besser nachvollziehen, welche Krankheit er hat und welche Behandlungsmaßnahmen notwendig sind.
    Der Proof-Wechselkopf macht Karies und Plaque sichtbar. VistaCam iX vereint intraorale Kamerabilder und Fluoreszenzaufnahmen. Die Stoffwechselprodukte kariogener Bakterien werden vom violetten Licht der LEDs angeregt und leuchten rot, gesunder Schmelz hingegen sendet grünes Licht aus. Die Software DBSWIN ermöglicht eine präzise Lokalisation und Auswertung der Kariesaktivität am Bildschirm.
    Die Intraoralkamera zeichnet sich nicht nur durch hohe Funktionalität aus, sondern erfüllt auch alle Ergonomieansprüche. Die kreisrunde Anordnung der LEDs sorgt für optimale und homogene Ausleuchtung. Ein Bewegungssensor schaltet die Kamera an und ab.
    VistaCam iX kann in nahezu jede Praxisumgebung integriert werden, auch ohne PC mit der Stand-alone Version. Sie lässt sich direkt am Handstück entkoppeln. Dadurch ist sie bestens geeignet für Praxen mit mehreren Behandlungsplätzen.

    Jury:
    Ein Spitzenprodukt. Wer hat sich beim Zahnarzt nicht schon gefragt, ob die entsprechende Diagnose auch wirklich stimmt. Anhand dieser Kamera kann man während der Behandlung den gesamten Mundraum sehen und die Arbeit des Arztes verfolgen. Wir finden die Kamera für alle Nutzergruppen spannend, auch für Kinder, denen man auf diese „bildhafte“ Weise die Wichtigkeit der Zahnpflege näher bringen kann.
    Das beiliegende Kommunikationsmaterial ist ebenfalls gut gestaltet.

    Bad, Sanitär, Wellness

    Duravit_OpenSpace_Spiegel_300 dpi.jpg mini

    OpenSpace
    Duschabtrennung

    Hersteller
    Duravit AG
    D-78132 Hornberg
    www.duravit.com

    Design
    EOOS Design GmbH
    A-1010 Wien
    www.eoos.com

    Vertrieb
    Duravit AG
    D-78132 Hornberg
    www.duravit.com

    OpenSpace – die Duschabtrennung zum Wegklappen – vergrößert das Bad und schafft Offenheit im Raum.
    Die Kontur an der Wand bildet ein umlaufender Rahmen in hochglänzender Chromoptik. Darin sind zwei großflächige selbstarretierende Türen aus Glas eingelassen, die entweder transluzent oder einseitig verspiegelt sind. Nach dem Duschen klappt man sie einfach an die Wand.
    Keine störende Schiene ragt mehr in den Raum. Armaturen und Brauseschlauch, Duschgels und Shampoos sind versteckt. Diese neue Form der Duschabtrennung öffnet den Raum, vor allem in der Variante mit dem verspiegelten Glas – nicht nur optisch, sondern erweitert den Bewegungsradius im Bad – ein Vorteil besonders auch für kleine Bäder.
    Möglich ist dies durch eine technische Besonderheit in den Profilen. Das Türprofil verfügt über einen Hebe- und Senkmechanismus. Dadurch halten die Türen, wenn sie bewegt werden, automatisch bei der Duschposition von 90 Grad an und senken sich. Optimaler Spritzschutz ist so garantiert. Um sie einfacher zu reinigen, können sie noch weiter geöffnet werden und senken sich dann automatisch wieder bei 180 Grad.
    Für zusätzliche Stabilität sorgt das integrierte U-Profil. Gleichzeitig ist damit ein Wandausgleich von 18 Millimetern berücksichtigt – ein Vorteil bei nicht ganz geraden Wänden – wie das häufiger im Altbau der Fall ist.

    Jury:
    Ein Produkt, das ein sehr großes Problem im Sanitärbereich hervorragend löst: Die meisten Bäder sind eher klein. Das ist eine großzügige, voll funktionsfähige Dusche, die man einfach aufräumen und damit Platz gewinnen kann. Das ist genial. Man kann den Raum mit zwei unterschiedlichen Möglichkeiten gestalten.
    Bei der gespiegelten Variante kann man sich z.B. davor anziehen oder schminken.

    Ambiente, Lifestyle

    Wave Serie 300DPI DINA4.jpg mini

    Wave 225
    Handtaschenserie

    Hersteller
    Olbrish Produkt GmbH
    D-10961 Berlin
    www.olbrish.de

    Design
    Werksdesign
    Wolfgang Olbrish

    Vertrieb
    Olbrish Produkt GmbH
    D-10961 Berlin
    www.olbrish.de

    Nomen est omen. So basiert Wave auf der Form einer sich brechenden Welle, die der Boden und dadurch auch die Wände der Tasche übernehmen. Der Reißverschluss greift das zentrale Thema in seinem Verlauf von der Vorder- zur Rückwand ebenfalls auf.
    Die Tasche braucht keine Seitenteile dank der Form ihres Bodens. Dadurch wirkt sie schmal und filigran, ohne dass das benutzbare Taschenvolumen reduziert wird. Zusätzlich zum Hauptfach mit Reißverschluss bietet im Inneren ein Fach Platz fürs Handy. Die beiden größeren Taschen besitzen zusätzlich ein großes Reißerfach.
    Die Zweifarbigkeit akzentuiert die gegenläufige Bewegung der Rück- und Vorderwand und greift in den hell-dunkel Farbansätzen das Licht- und Schattenspiel einer Welle auf. Durch die Verdrehung der Seitenwände und das Schmalerwerden nach oben bietet Wave einen hohen Tragekomfort.
    Die Tasche, die in Berlin umweltgerecht produziert wird, ist für eine mindestens zehnjährige Lebensdauer entwickelt worden. Ihre Außenhaut besteht aus hochwertigem süddeutschen Rindsnappaleder, das durchgefärbt und farbstabil, lichtecht und wasserabweisend ist. Innen ist Wave mit Veloursleder gefüttert, das ebenfalls Langlebigkeit gewährleistet.
    Die Taschen, die es in drei verschiedenen Größen gibt, sind vielseitig einsetzbar: die kleinste zum Ausgehen, die mittlere für den täglichen Gebrauch und die große für Dokumente, Notebook und den kleinen Einkauf.

    Jury:
    Formschön, zeitlos und langlebig. Durch die Geometrie der Außenhülle ergibt sich die Möglichkeit nur einen Haltegriff zu verwenden, weil er über die Diagonale geht. Wir finden das super. Es ist etwas Innovatives und funktional Begründbares in dem ansonsten relativ beliebigen Handtaschensektor. Endlich mal eine Handtasche, bei der nicht immer die zweite Schlaufe von der Schulter rutscht.

    Beleuchtung

    LED_Einbau_06_11.jpg mini

    OPTIMAL-LED
    LED-Downligh
    t

    Hersteller
    STENG LICHT AG
    D-70327 Stuttgart
    www.steng.de

    Design
    Werksdesign
    Andreas Steng

    Vertrieb
    STENG LICHT AG
    D-70327 Stuttgart
    www.steng.de

    Die seit vielen Jahren am Markt erfolgreiche Optimal-Produktfamilie, bekannt durch den Einsatz im Objektbereich, ist um eine hochwertige und lichttechnisch hervorragende Einbauleuchte erweitert worden: OPTIMAL-LED.
    Sie ist mit Hochleistungs-LEDs neuester Generation ausgerüstet. Puristische Gestaltung und konsequente Umsetzung von technischem Know-how zeichnet den Reflektor-Einbaustrahler aus. Er bietet hinsichtlich der Farbtemperatur, der Farbwiedergabe, des hohen Lichtstroms und der langen Lebensdauer von 50 000 Stunden eine sinnvolle und energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Lichtquellen.
    Beispielsweise ist der Lichtstrom der 18 Watt Ausführung (1000 Lumen) um circa zehn Prozent höher als eine 50 Watt Niedervolt-Halogenlampe. Alle Optimal-LED Downlights können wahlweise mit dieser Variante oder mit 9 Watt (580 Lumen) oder 13 Watt (800 Lumen) betrieben werden.
    Außerdem wurden die Einbauleuchten mit hochwertiger Reflektortechnik im Abstrahlwinkel 20, 40 oder 60 Grad ausgestattet. Der Korpus wird aus einem massiven Aluminiumblock gefertigt und bietet dadurch ein hervorragendes Thermomanagement. Zu den LED-Downlights sind verschiedenste Zuschaltgeräte erhältlich – dimmbar oder nicht dimmbar.
    Die Optimal-Systemfamilie, die mittlerweile aus Pendel-, Stab- und Flex- bis hin zu Objektleuchten besteht, wird neben dem Privatbereich besonders auch in Museen, Hotels, Restaurants, Galerien und im Ladenbau eingesetzt.

    Jury:
    Absolut reduziert, weniger ist kaum möglich. Es geht nur um das Licht. Alles ist schön gestaltet auch die Rückseite der Kühlkörper. Selbst, wenn die Leuchte nicht eingebaut würde, hätte sie immer noch eine extrem schöne Formensprache. Die Leuchte ist solide gemacht, ein hochwertiges Produkt. Einfach einzubauen.

    Freizeit, Outdoor

    Infinity_8_real_highres_02.jpg mini

    Infinity 8
    Ausschaltbare Fahrraddynamonabe

    Hersteller
    Supernova
    D-79194 Gundelfingen
    www.supernova-lights.com

    Design
    Werksdesign
    Marcus Wallmeyer

    Vertrieb
    Supernova
    D-79194 Gundelfingen
    www.supernova-lights.com

    Infinity 8 ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. In dem Nabendynamo wurden gleich zwei neue revolutionäre patentierte Konzepte verwirklicht.
    Das eine ist die raffinierte FreeSpin-Technologie, durch die Infinity 8 zu 100 Prozent abgeschaltet werden kann. Das macht ihn dem normalen Nabendynamo haushoch überlegen. Einfach am Schaltmechanismus drehen und den unerwünschten Leerlaufwiderstand ausschalten. Das spart Kraft und macht aus dem Dynamo im Handumdrehen eine leichtlaufende Vorderradnabe. Die Leistung wird nur abgerufen, wenn man sie wirklich benötigt.
    Die zweite bahnbrechende Innovation ist die zukunftsweisende SoloMagnet-Technologie. Herkömmliche Dynamos mit Magneten auf der Innenwand des Nabengehäuses können nur einen Pol zur Stromerzeugung nutzen. Der Infinity8 dagegen besitzt einen zentral angeordneten Hochleistungsmagneten, der beide Magnetpole effektiv einsetzt. Damit liefert er bereits bei geringen Geschwindigkeiten genügend Leistung für optimales Licht.
    Zudem steht mit dem Ladeadapter „The Plug“ selbst bei langsamer Fahrt Strom für GPS, Handy oder zum Nachladen der Airstream Akkulampe zur Verfügung.

    Jury:
    Bietet traditionelle Funktionen mit einer innovativen Technologie an: Der Rollwiderstand im Nabendynamo ist abschaltbar. Bei Fahrrädern mit herkömmlichen Nabendynamos wird man immer gehemmt und braucht mehr Kraft, um Licht zu erhalten. Das ist hier nicht der Fall. Ein weiterer Vorteil: man hat das Licht immer dabei. Ein einfaches Produkt, sehr überzeugend, sehr ästhetisch.

    Sport

    Rucksack.jpg mini

    Daytour 24
    Ski- und Wintertourenrucksack

    Hersteller
    Vaude Sport GmbH & Co. KG
    D-88069 Tettnang
    www.vaude.com

    Design
    Werksdesign
    Hans-Thomas Langowski

    Vertrieb
    Vaude Sport GmbH & Co. KG
    D-88069 Tettnang
    www.vaude.com

    Der Rucksack ist der ideale Begleiter für Skitouren, beim Freeriden oder Winterbergsteigen. Dafür ist er mit allen wichtigen Features ausgestattet. Daytour 24 zeichnet sich aus durch sein reduziertes Design, seinen hervorragenden Tragekomfort und seine hohe Funktionalität.
    So besitzt er eine abnehmbare Helmhalterung. Selbst mit befestigtem Helm kann auf das Hauptfach zugegriffen werden. Im Safety-Fach lassen sich Lawinensonde und -schaufel sicher verstauen, sind aber trotzdem schnell zugänglich. Die Ski werden frontal oder seitlich befestigt. Zudem besitzt der Rucksack praktische Schlaufen für Eisgeräte, wie Pickel, oder Stöcke.
    Die seitlichen Kompressionsgurte, der leichte, abnehmbare Hüftgurt und der Brustgurt mit Pfeife bieten zusätzlichen Komfort.
    Daytour 24 ist der erste bluesign® zertifizierte Rucksack am Outdoor Markt. Der unabhängige bluesign®-Standard für Textilverarbeitung garantiert, dass Produkte in der gesamten Herstellungskette ausschließlich mit Komponenten und Verfahren gefertigt werden, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind, ohne dabei Kompromisse bei Funktionalität und Design einzugehen. Das Ziel von Vaude ist es, bis 2015 das ökologischte Outdoor-Unternehmen Europas zu sein, das in seinen Produkten Umweltfreundlichkeit mit den fortschrittlichsten Technologien kombiniert. So sind auch alle textilen Anteile des Rucksacks – Mesh, Lining, Rücken- und Schulterträger – bluesign® approved fabrics ohne Einbußen bei Funktion oder Eigenschaften.

    Jury:
    Genial in seiner Funktionalität. Er hat alles, was ein Skifahrer oder Bergsteiger braucht, mit kleinen Feinheiten im Detail, Metallverschlüssen, einer Trillerpfeife direkt am Brustgurt genau da, wo sie sitzen muss. Schlaufen, die man wieder verstauen kann, praktischen Fächern. Er ist komplett durchdacht. Man merkt, dass viel Erfahrung darin steckt. Diese neuen Kombinationen überzeugen uns: Einen Kunststoffschlitten auf einem Stoffkeder gleiten zu lassen, ist ungewöhnlich.

    Architektur

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    Junkers Home
    Heizungsfernsteuerung per App

    Hersteller
    Bosch Thermotechnik GmbH
    D-73249 Wernau
    www.bosch-thermotechnik.de

    Design
    Werksdesign
    Fusion-x Community Inhouse
    und
    Intuity Medialab GmbH
    D-70176 Stuttgart
    www.intuity.de

    Vertrieb
    Bosch Thermotechnik GmbH Junkers Deutschland
    D-73243 Wernau
    www.junkers.com

    Früher Feierabend machen und die Heizung bereits auf dem Heimweg aktivieren oder seinen Urlaub verlängern und das direkt von der Skipiste seiner Heizung mitteilen können. Eine Zukunftsvision?
    Möglich ist das mit der App Junkers Home. Damit können von überall auf der Welt via Internet die Schaltzeiten neu eingestellt oder die Betriebsart gewechselt werden – intuitiv und ohne Bedienungsanleitung, wie der Benutzer es von seinem iPhone gewohnt ist.
    So ist die Wohnung beim Betreten immer schön warm. Und wenn niemand zuhause ist, spart die Heizung Energie und damit Geld. Bequemer kann Heizungsregelung kaum sein.
    Zudem zeigt Junkers Home Wartungs- oder Störungsmeldungen an. So kann der Heizungsfachmann gegebenenfalls auch von unterwegs informiert werden. Ist die Heizung mit einer Solaranlage kombiniert, kann sich der Besitzer mit der App außerdem den Solarertrag als Diagramm anzeigen lassen.
    Die App kann im iTune App Store von Apple heruntergeladen werden. Kompatibel ist die mobile Anwendung derzeit mit iPhone, iPad und iPod touch.
    Damit die Heizung die Befehle versteht, braucht es noch einen Vermittler: das Internet-Kommunikationsmodul MB 100-LAN von Junkers, ein sogenanntes Gateway. Die kleine weiße Box wird vom Heizungsfachmann an die Junkers-Heizungsanlage angeschlossen und mit dem Internet-Router verbunden. Und fertig ist die Fernsteuerung für mehr Komfort und Kostenersparnis.

    Jury:
    Eine hervorragende Anwendung. Diese App begeistert uns. Sie ist selbsterklärend und einfach zu bedienen. Sehr gut gestaltet, vor allem die Reduktion auf das Notwendige. In den jeweiligen Räumen interessiert nur die Temperatur und genau die kann man hier exakt einstellen. Die Bedienung von dem Junkers-App ist intuitiv auch deshalb, weil sie der intuitiven Bedienung der anderen Apps folgt. Man braucht keine Bedienungsanleitung.

    Public Design

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    Kulturen der Welt – Rautenstrauch-Joest Museum Köln
    Museumsgestaltung

    Design
    Atelier Brückner GmbH
    D-70376 Stuttgart
    www.atelier-brueckner.de

    Das innovative Ausstellungskonzept verzichtet auf die übliche Einteilung in geografische Großräume und greift stattdessen Themen auf, deren Fragestellungen je nach Kulturkreis unterschiedlich beantwortet werden. Es bietet einen szenografisch inszenierten Parcours, in den rund 2000 Exponate eingebettet sind.
    Die Besucher erleben die Ausstellung als dynamische Abfolge einzelner Kapitel, die ihnen einen intuitiven Zugang zu den Kulturen der Welt eröffnen.
    Innerhalb des ersten Hauptkapitels „Die Welt erfassen“ werden vier Unterthemen visualisiert: „Begegnung und Aneignung: Grenzüberschreitungen“, „Der verstellte Blick: Vorurteile“, „Die Welt in der Vitrine: Museum“ und „Ansichtssachen?!: Kunst“.
    Der zweite Ausstellungsbereich „Die Welt gestalten“ vermittelt in fünf Unterabteilungen Einblicke in unterschiedliche Formen der Lebensgestaltung: „Lebensräume, Lebensformen: Wohnen“, „Der Körper als Bühne: Kleidung & Schmuck“, „Der inszenierte Abschied: Tod und Jenseits“, „Vielfalt des Glaubens: Religionen“ und „ZwischenWelten: Rituale“.
    In der Abfolge der abwechslungsreich inszenierten Themenräume, die mit unterschiedlichen Materialien, Lichtstimmungen und Raumkompositionen arbeiten, entfaltet sich ein authentisch erlebbares, ethnologisches Panoptikum. Die Besucher werden direkt angesprochen, fühlen sich eingebunden in die museale Erlebniswelt und sind aufgefordert zum Kulturvergleich: Seine Kultur als eine mögliche Variante unter vielen gleichwertigen Möglichkeiten zu begreifen.

    Jury:
    Ausgesprochen schöne Darstellung von verschiedenen Kulturen. Sie ist interaktiv, die Leute können sich hinein fühlen, die Dinge anschauen, anfassen, mitspielen, erfahren, erfassen und begreifen, auf eine Art und Weise und in einer Formschönheit, wie wir das bisher noch nicht gesehen haben. Herausragend.

    Transport, Verkehr

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    Basic Line 3520
    Economy-Class-Flugzeugsitz

    Hersteller
    RECARO Aircraft Seating GmbH & Co. KG
    D-74523 Schwäbisch Hall
    www.recaro-as.com

    Design
    Werksdesign

    Vertrieb
    RECARO Aircraft Seating GmbH & Co. KG
    D-74523 Schwäbisch Hall
    www.recaro-as.com

    Ein leichter, schlanker Flugzeugsitz mit hohem Komfort und modernem Design – ein Widerspruch? Nicht bei dem Basic Line 3520. Der Economy-Class-Sitz kombiniert geringes Gewicht, Premium-Qualität und attraktive Gestaltung mit neuen ergonomischen Erkenntnissen.
    Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde der Platz für den Fluggast um mehr als drei Zoll (7,6 Zentimeter) dank der dünnen Rückenlehne sowie der Verschiebung der Literaturtasche vergrößert.
    Der neu konstruierte Sitzboden bietet mehr Komfort als das bisherige Sitzkissen, Druckstellen an den Oberschenkeln werden reduziert.
    Der Rahmen der Rückenlehne hat eine ergonomisch richtige Kontur und besteht aus neuen Materialien. Statt der üblichen Schäume bildet eine innovative Netzbespannung den Kern der Lehne. Der Sitz lässt sich zudem nach hinten verstellen.
    Ein Sitzplatz wiegt nur etwas mehr als zehn Kilo und ist damit 30 Prozent leichter als das Vorgängermodell. Erreicht wurde das durch Hightech-Materialien und neue intelligente Konstruktionen.
    Dank des vergrößerten Living Spaces können Airlines den Sitzabstand verringern und dadurch die Sitzanzahl um fünf bis zehn Prozent erhöhen. Dennoch bleibt dem Passagier aufgrund des innovativen Sitzdesigns mehr Raum als zuvor. Und trotzdem ist das Gesamtgewicht immer noch geringer als das der alten Sitze. Der Erstkunde beispielsweise spart rund 4,3 Prozent Kerosin ein und senkt so die CO2-Emission.
    Basic Line 3520 beweist, dass die schwierige Balance zwischen Kraftstoffeinsparung, ergonomisch optimiertem Sitzen und Premium-Qualität möglich ist.

    Jury:
    So muss ein Flugzeugsitz sein: leicht, minimaler Materialeinsatz und bequem. Durch die dünne reduzierte Bauweise gewinnt man drei Zoll mehr Raum. Kleine feine Details sind ein Kleiderhaken, der an der richtigen Stelle sitzt oder die Positionierung der Magazintasche. Neben dem Platz-Angebot ist die Gewichtsersparnis entscheidend: 30 Prozent leichter als die meist verwendeten Flugzeugsitze. Gut gestaltet: Der Bezug hebt sich in Farbe, Textil, Schnitt, Verarbeitung und Design vom amerikanischen Kunstleder-Muff ab, der immer noch vorherrscht.

    Konzept, Nachhaltigkeit

    Smart_E-mobility.jpg mini

    E-Mobility
    Konzeptstudie

    Hersteller
    Daimler AG
    D-71059 Sindelfingen
    www.daimler.com

    Design
    Werksdesign

    Smart präsentiert eine unkonventionelle Studie, die zeitgemäße urbane Mobilität mit dem smart-typischen Spaßfaktor verbindet.
    Bei smart hat das Zeitalter der Elektromobilität bereits begonnen. Seit Ende 2009 wird mit dem smart fortwo electric drive bereits die zweite Generation eines elektrisch angetriebenen smart an Kunden in 18 Ländern ausgeliefert. Dieses Elektroauto erfreut sich einer großen Nachfrage. Damit verfügt smart über umfassendes Kundenfeedback, das in die Studie eingeflossen ist.
    Nun zeigt die zukunftsweisende Konzeptstudie Lösungen für intelligente urbane Mobilität und damit einen besonders spannenden Ausblick auf kommende Generationen von Elektrofahrzeugen.
    Die Studie beweist wie elektrisch fahren in allen Variationen möglich sein kann und präsentiert eine interessante strombetriebene Modellfamilie. So wird neben dem Auto, dem smart forspeed, ein Elektroroller, der smart escooter, und ein Elektrofahrrad, das smart ebike, vorgestellt. Der Automobilhersteller will damit die Innenstädte weiter von Emissionen entlasten helfen. Hier wird Verantwortung und Emotion auf eine neue, lustvolle Weise kombiniert. Der Spaßfaktor wird dabei großgeschrieben.
    Allen drei Elektro-Fahrzeugen gemeinsam sind smart-typische Designmerkmale – wie innovative Formgebung und mutige Gestaltung –, die einfache Handhabung sowie die Integration von Smartphones als Steuer- und Kommunikationszentrale. Die weiterentwickelte smart drive kit App übernimmt dabei vielfältige Funktionen.

    Jury:
    Die Konzeptstudie ist ein Zeichen für den richtigen Weg: Mobilität im Stadtverkehr und alternative Antriebstechnologien. Wir würden uns von vielen Autoherstellern wünschen, dass sie über solche Wege nachdenken. Über allem steht, dass der Umweltgedanke sich mit dem Hedonistischen verbindet, was bei allen drei Projekten gut umgesetzt ist. Das ist die richtige Richtung für ein Unternehmen, das Autos herstellt und sich nicht nur über vierrädrige, sondern auch über zweirädrige Fahrzeuge Gedanken macht. Wir würden uns freuen, wenn wir bald die Umsetzung erleben dürften.

    Silberpreisträger 2011